Gemarterte Kranke: Rostige Bettgestelle erinnern im verlassenen Krankenhaus von Poveglia an dessen dunkle Vergangenheit: Im späten Mittelalter wurden Pestkranke auf die Insel südlich von Venedig verbannt. Hunderte, wenn nicht Tausende, sollen dort elendig gestorben sein. Im 18. Jahrhundert diente die Insel als Quarantänestation für ankommende Schiffe. Im 20. Jahrhundert beherbergte das Krankenhaus eine Psychiatrie. Die ruhelosen Seelen zahlloser Verstorbener sollen der Legende nach die Insel noch heute heimsuchen. Der letzte Doktor, der die Anstalt leitete, sei, so heißt es, von Geistern gefoltert worden und in Panik vom Glockenturm gesprungen. Er habe den Sturz überlebt, nur um dann von einem Geist erwürgt zu werden. (Flickr)